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Nutzt unsere Erfahrungen und Anregungen – die Initiative Schulcampus lädt die Politik ein

Im Dreieck Versmannstraße, Bahnlinie und Straße Am Hannoverschen Bahnhof ist im Bebauungsplan HafenCity 10 ein 11.000-Quadratmeter großes Grundstück für eine weiterführende Clusterschule aus Gymnasium und Stadtteilschule vorgesehen. Die Behörden wollen das Grundstück teilen, den nördlichen Teil verkaufen und den Schulcampus Lohsepark im südlichen Teil zusammendrängen. Und einen schmalen Schulhof zwischen den Gebäude positionieren (siehe Modell-Foto). Die Initiative Schulcampus Lohsepark sich deshalb dafür, dass dieses Pilotprojekt für Hamburg den Raum und die Rahmenbedingungen bekommt, die eine zukunftsweisende Schule benötigt.

Die Initiative Schulcampus Lohsepark, unterstützt vom Netzwerk HafenCity e.V. und der Hauptkirche St. Katharinen, und einer großen Zahl von Eltern und Nachbarn aus der HafenCity, der Altstadt, Neustadt und Rothenburgsort waren Anfang September Gastgeber für ein offenes Gesprächsforum. Gefolgt sind der Einladung ca. 60 Personen.

Die Initiative trug einen 5-Punkte-Plan vor, der Kritik mit Anregungen verband und diskutiert wurde:

  • Man solle zu den ursprünglichen Planungen zurückkehren, nach denen die Schulde die bestimmende Fläche sei und nicht die geplanten Wohnungen. Es sei inakzeptabel, dass die Schule von der Fläche nun kleiner geplant werde und der Schulhof auf das Dach komme. Es braucht Freiflächen und ebenerdigen Bewegungsraum, gerade wenn bei einer sozialen Mischung ein entspanntes Miteinander gelingen soll.
  • Die Öffnung der Schule zum Quartier ist gefährdet, umso mehr Räume nicht ebenerdig sind. Erfahrungen der Katharinenschule haben gezeigt, dass Räume nach 18:00 Uhr schwer zugänglich sind.
  • Der Hannoversche Bahnhof, der eine würdige Gedenkstelle sein soll, braucht Raum. Es ist nicht angemessen, wenn Die Bebauung auf der Rückseite mit Treppenhäusern der Gedenkstätte zugewandt ist und sie so eher abschirmt als öffnet.
  • Immer wieder sind die Prozesse der Planungen nicht transparent. Die Initiative erbittet beteiligt zu sein, um eine angemessene Schule mit zu entwickeln.
  • Schule braucht Zeit. D.h., es ist jetzt noch nicht absehbar wie sich die Schule mit geplanten 1500 Schüler_innen entwickelt. Eine Ausbaureserve mit der Möglichkeit einer Erweiterung scheint sinnvoll.

Diese Punkte wurden mit Beteiligten aller politischer Beteiligten kontrovers diskutiert. An manchen Punkten traf Realpolitik auf visionäres Denken. Am Schluss des Abends hörten alle die Zusagen der Parteien weiter im Gespräch zu bleiben. Sie betonten, dass einer Entwicklung doch nichts Besseres passieren kann, als die Beteiligung und das Engagement von Bürger_innen und Nachbar_innen. Eine gute Botschaft auch in Richtung HafenCity GmBH.

Pastorin Corinna Schmidt, Geistliche Leitung Ökumenisches Forum HafenCity

Bild Copyright: Sebastian Vollmert

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